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In seinem Vorwort zum "Jahrbuch der Medizinischen Informatik 1999", das sich mit den Versprechungen der Medizinischen Informatik beschäftigt, gibt Hans Peterson einen Überblick über Erreichtes und Erstrebtes [1]:

  • In den 90er Jahren stand die Kompatibilität zwischen den Systemen, die Einführung von Standardschnittstellen und der Bedarf an offenen modularen Systemen im Vordergrund. Die hohen Investitionskosten, die ungenügende Motivation der Beschäftigten für die Vorzüge der Informationstechnologien und eine mangelnde Kommunikation zwischen Benutzern und Systementwicklern liessen das Ansehen der Medizinischen Informatik in einigen Gebieten schwinden.
  • Eine besondere Rolle nimmt das Internet ein. Nach Meinung Petersons wird diese neue Technologie einige Veränderungen in den medizinischen Informationssystemen mit sich bringen (z.B. die Patientenakte in Papierform wird einer virtuellen Akte weichen, der Patient hat vielfältigere Möglichkeiten sich über seine Krankheit zu informieren). Um dies zu ermöglichen, muss das Personal, welches damit arbeiten wird, entsprechend ausgebildet sein. Die Einführung von Standards muss deshalb unbedingt erfolgen.
  • Sein Ausblick in die Zukunft bedeutet gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit [1, S. 2]: "Only experiences from earlier developments and a profound knowledge of technology that we are going to use into the future. Therefore, it is important to know about the past and the present."