BVMI e.V.
Logo vom BVMI e.V.

Giere berichtet über ein Datenerfassungs- Und SpeicherProgramm (DUSP) zur Dokumentation von Krankengeschichten. Es erlaubt die Eingabe eines beliebigen Textes mit variabler Wortlänge unter Berücksichtigung einer Fehlerprüfung [1]. Die Speicherung geschieht mittels Lochstreifen, eine schnelle Wiederauffindbarkeit der Daten ist gewährleistet [1, 2].

Das Dekodierungs- Und Text- Ausgabe- Programm (DUTAP) ist eine Weiterentwicklung des oben beschriebenen DUSP. Es ermöglicht den Ärzten eine Befundung in Kurzschrift, die danach von dem Programm entschlüsselt wird und somit von Hilfskräften in allgemein verständlichem Langtexten dokumentiert werden kann [3].

Auf einer Weiterentwicklung von DUTAP basiert das Informations- Aufbereitende Text-Retrieval Orientierte System (IATROS). Giere beschreibt die dazugehörige Datenbank [4].

Diese Weiterentwicklungen wurden im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts "Dokumentation und Informationsverbesserung in der Praxis des niedergelassenen Arztes durch EDV-Service (DIPAS)" 1972 initiiert [7].

Aufbauend auf DIPAS beginnt 1976 die Entwicklung von dem System zu Dokumentations- und Informationsverbesserung für den Arzt mit Dezentralem EDV- Modul (DIADEM) [6].

Zehn Jahre nachdem der Routineeinsatz der programmierten Befundschreibung begonnen hat, sieht Giere sich zu dem Resümee veranlasst, dass der Weg zur "Volldokumentation" nicht kürzer sondern länger geworden ist, da man erst jetzt die Probleme vor und hinter der Befundschreibung besser kennt [5].

Beginn der Modellphase für die Befunddokumentation und Arztbriefschreibung In Krankenhäusern (BAIK). Nach Abschluss der Modellphase 1982 bietet das Programm folgende Funktionen [6]:

  • Datenerfassung
  • Berichtsschreibung
  • Klassifikation
  • Datenauswertung
  • BAIK Datenlexikon
  • BAIK- Thesauri
  • Erweiterungsmöglichkeiten.