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Der in der Kieler Hautklinik für die maschinelle Auswertung medizinischer Daten entwickelte Krankenblattkopf [2] führte 1961 zum Höhepunkt dieser Standardisierung des Krankenblattkopfes in dem Artikel von Gögler et al. in der Zeitschrift Medizinische Dokumentation über einen 'dokumentationsgerechten Krankenblattkopf für stationäre Patienten' [1]. Es muss hier der Gerechtigkeit halber gesagt werden, dass Gögler nur wegen der alphabetischen Reihenfolge an erster Stelle der Autorenliste stand. Wagner und Nacke waren sicher die treibenden Kräfte. Außerdem waren noch Hosemann, Koller und Schröder beteiligt. In die Praxis eingeführt wurde dieser Krankenblattkopf dann 1966 mit kleinen Änderungen erstmalig in den Universitätskliniken Heidelberg durch Wagner, Immich und Köhler unter dem Namen 'Heidelberger Krankenblattkopf'. Diese Standardisierung ist für die maschinelle Datenverarbeitung ein bedeutender Beitrag, denn es ist damit erstmals möglich, die Stammdaten eines Patienten auf einer Lochkarte unterzubringen [3].